
Unser Team

Sônia Melo
Geboren in São Paulo (Brasilien), erhielt Sônia Melo eine umfassende klassische Ausbildung, in der die Royal Academy of Dance (RAD) zwar ein zentraler Pfeiler war, ihre Schulung jedoch nicht auf diese Methode beschränkt blieb; als Mitglied der ersten in Brasilien abgehaltenen RAD-Solo-Seal-Prüfungsrunde erwarb sie das Solo Seal. Sie tanzte u. a. bei der Rio de Janeiro Ballet Company an der Seite von Desmond Doyle, Fernando Bujones und Wilfride Piollet sowie beim Ballet Contraste mit Carla Perotti, Yelle Bittencourt und Alexander Minz (American Ballet Theatre). Weitere Engagements führten sie zum São Paulo City Ballet und 1982 an das Grand Théâtre de Genève (Oscar Araiz). 1980 erhielt sie den Kritikerpreis der Associação Paulista de Críticos de Arte (APCA) als „Tänzerin des Jahres“. Ihr Spektrum erweiterte sie im Modern Dance (Clive Thompson/Alvin Ailey, Yoshi Morimoto, Noemi Lapzeson, Paola Lensi), im Jazz (Lennie Dale, Matt Mattox) und im Conditioning/Aerobic (Karen Voight, David A. J. Green, Rog Glick, Marvin Thornton, Madonna Grimes, Jeff Vandiver). Von 1983 bis 1995 war sie am Stadttheater Bern engagiert, arbeitete dort mit Riccardo Duse, Reda Sheta, McKim, Bruce Steivel, François Klaus und Martin Schläpfer und entwickelte u. a. Kinderchoreografien für „Oliver Twist“, „Zobeide“ sowie für die Oper „Lulu“. 1996 gründete sie gemeinsam mit Alfonso Bausilio die AS Ballett Schule in Boll (Bern). Sie ist Mitglied der Swiss Dance Teachers (SDT).

Alfonso Bausilio
Geboren in Neapel (Italien), erhielt Alfonso Bausilio seine Ausbildung am Lyceum in Neapel bei Mara Fusco. Sein Bühnendebüt gab er 1979 am Teatro La Fenice in Venedig an der Seite von Carla Fracci unter der Leitung von Beppe Menegatti; es folgten Engagements am Teatro Comunale in Bologna und an der Arena di Verona unter Roberto Fascilla, erneut in Zusammenarbeit mit Menegatti. Anschließend wechselte er an das Teatro Comunale in Florenz unter Eugene Polyakov und stand dort mit Rudolf Nurejew und Patrick Dupond auf der Bühne. Von 1983 bis 1985 war er Solist beim Ballet Royal de Wallonie (Charleroi) unter Jorge Lefebre und Menia Martinez, an der Seite des Étoile Paolo Bortoluzzi. Es folgten Auftritte als Solist am Teatro dell’Opera di Roma sowie 1985–1987 beim Israel Ballet (Tel Aviv) unter Berta Yampolski und Hillel Markman. Ergänzend bildete er sich in Aerobic/Conditioning u. a. bei Karen Voight, David Aj Green, Rog Glick, Marvin Thornton, Madonna Grimes und Jeff Vandiver fort. Von 1987 bis 1996 war er am Stadttheater Bern engagiert, arbeitete dort mit Riccardo Duse, Reda Sheta, McKim, Bruce Steivel, François Klaus und Martin Schläpfer und schuf eine choreografische Adaption von «A Clockwork Orange». 1996 gründete er gemeinsam mit seiner Ehefrau Sônia Melo die AS Ballett Schule in Boll (Bern). Er ist Mitglied der SDT (Swiss Dance Teachers) und absolvierte 2012 erfolgreich das ABT National Training Curriculum (Intensive) des American Ballet Theatre.

Yannick Bittencourt
Geboren in Bern, machte Yannick seine ersten Tanzschritte an der AS Ballett Schule bei seinen Eltern, bevor er seine Ausbildung an der École de danse de l’Opéra de Paris und der Royal Ballet School in London fortsetzte. Diese Schule bedeutet somit eine Rückkehr zu den Wurzeln für denjenigen, der 15 Jahre lang auf den grössten internationalen Bühnen glänzte – als Solist an der Opéra de Paris und als Solist am Ballett Zürich im Jahr 2018.
Sein Repertoire umfasst prägende Rollen: Benvolio und Paris in Romeo und Julia, Prinz Siegfried in Schwanensee, Espada in Don Quixote. Als edler Tänzer mit einem einzigartigen Stil hat er sich auch in zeitgenössischen Kreationen mit den grössten Choreografen unserer Zeit ausgezeichnet: Wayne McGregor, William Forsythe, Jiří Kylián, Crystal Pite.
Als Inhaber des Staatsdiploms für Tanzpädagogik und eines Executive Masters in Management der EM Lyon hat er Compagnie-Kurse am Ballet de l’Opéra de Paris gegeben und als Juror und Lehrer am Youth American Grand Prix Paris teilgenommen. Er verbindet pädagogische Exzellenz mit moderner strategischer Vision.

Grégory Dominiak
Mit 23 aussergewöhnlichen Jahren im Corps de Ballet der Opéra de Paris bringt Gregory eine unvergleichliche Erfahrung im klassischen und zeitgenössischen Repertoire mit. Ausgebildet an der École de Danse de l’Opéra de Paris und bereichert durch seinen Aufenthalt an der Rock School in Philadelphia, hat er die grossen Ballette des klassischen Repertoires interpretiert und sich in Werken der grössten zeitgenössischen Namen des Tanzes ausgezeichnet: Maurice Béjart, Roland Petit, John Neumeier, Pina Bausch, William Forsythe und Mats Ek.
Er beendete seine brillante Tänzerlaufbahn am 31. Dezember 2023 in “Petite Mort”, dem emblematischen Werk von Jiří Kylián, nachdem er sich auf den prestigeträchtigsten Bühnen der Welt während zahlreicher internationaler Tourneen gezeigt hatte.

Janisha Duss
Janisha Duss entdeckte ihre Leidenschaft für den Tanz bereits in jungen Jahren an der AS Ballettschule in Bern, wo sie ihre tänzerische Grundlage im klassischen Ballett entwickelte. Mit den Jahren erweiterte sie ihr Repertoire um Jazz, Lyrical Jazz, Musical Jazz, Contemporary, Modern, Commercial und Heels und vertiefte ihre Kenntnisse an verschiedenen nationalen und internationalen Tanzinstitutionen. Sie studierte unter anderem an der HF University Zürich Tanzwerk, an der Musical Factory Luzern sowie an weiteren Ausbildungsstätten in Dänemark und Los Angeles. Zusätzlich erweitert sie ihr Wissen aktuell durch eine Pilates Reformer Ausbildung an der Swiss Academy of Fitness & Sports. Als Tänzerin war sie Teil verschiedener Bühnen- und Videoprojekte, darunter die Energy Star Night Basel, und nahm an nationalen sowie internationalen Tanzwettbewerben in der Schweiz und Frankreich teil. Ihr Fokus liegt insbesondere auf Lyrical Jazz, Jazz und Contemporary. Neben Technik und Ausdruck legt sie besonderen Wert auf Musikalität, Bühnenpräsenz und künstlerische Entwicklung.
